Englisch   Deutsch

Über mich

Kamilla Irene Czastka

Ich bin eine diplomierte Kunstmalerin. Das Studium war naheliegend.

Ich mag die Freiheit, Dinge machen zu können und zu wählen, ob ich sie mache oder nicht.

Etwas zu wollen und nicht zu können aus Mangel an Technik ist eine unnötige Kastration.

 

Seit jeher bin ich unterwegs mit Fragen und dem Entdecken von Sinn. Ich möchte jetzt, da ich 58 Jahre unterwegs bin, Physik studieren. Ich denke, es ist die wirkliche Erklärung für alles.

Genau wie mit der Malerei – meine persönliche Erdung bei Verdichtungs-Überdruck – muss ich dieses Verständnis erlernen.

Ich muss einfach wissen. Ich will meine Gedanken korrigieren, andere einbinden und abgleichen.

Natürlich wurden diese Gedanken schon in vielen Köpfen verankert.

Und diese Köpfe würde ich gerne finden.

 

Das, was mich überhaupt zu diesen Gedanken führte, war der Gedanke an meine eigene Energie und woher ich sie bekam.

Ich lasse den biologischen Zellteilungsprozess aus, obwohl ich auch hier – Zelle, Zellkern, Membran, die Füllmasse mit Teilchen und Informationen dazwischen – eine Analogie zum Atom und seiner Struktur mag: Teilchen mit Kern, ohne Kern, Vermittler, soziale Kleber, Sympathie und Antipathie.

Oder der Blick auf eine Blume: Kern, soziale Plattform mit Wirkungsradius. Ich setze alles in diese Verhältnisse und sehe, dass es wirkt.

Mein Gehirn hört einfach nicht auf zu denken. Ich stoße an Grenzen und schaue dahinter.

Ich wühle und recherchiere, entdecke Dinge, die ich nie ahnte, oder ich stoße auf Gedanken und Forschungen, die genau zu meinen Erkenntnissen passen und sie sogar darüber hinaus erklären.

Ich lande am Ende immer bei einer Struktur: A-Kern, B-Dichte-Raum, C-Umfang und Begrenzung einer Wirkung. Fällt B weg, dann rutschen A und C zusammen.

Soweit, dass sie sich aus Plus und Minus nullen müssten. Was ist die Null? Für mich das mögliche Alles oder die 100 Prozent?

Ich habe viele Notizen ausgehend von unterschiedlichen Themen: Beziehung, Blume, Körper, Zelle, Sonne.

 

Ich jage immer nach dem Wie und Wieso und überhaupt: WARUM?

Ich bin da, um Momente und Begegnungen zu sammeln.

Ich bin im Wesen eine Wissenschaftlerin, keine Künstlerin, die unterhält.

Ich bin seltsam und habe seltsame Verknüpfungen, mit denen viele überfordert sind.

Es war für mich oft einfacher, mich unter dem Mantel einer Künstlerin zu verbergen.

Als Studentin an einer Kunstakademie war ich in einem extravaganten, oft abgehobenen Umfeld.

Es war okay, aber irgendwann stieß ich an Grenzen. Ich brauche anderes, tieferes Wissen.

Ich bin zwar gern ein Handwerker, weil es mir gelingt. Mir gelangen viel zu viele Sachen.

Deswegen hat es so lange gedauert, bis ich anfing, mich selbst zu verstehen.

 

Ich bin eine Wissenssucherin und Wissenssammlerin, und über allem bin ich eine Sinn- und Logik-Sucherin.

Ich suche die Unwucht in der Kugel.

Und nach der Ursache für selektive Attraktivität der Anziehung.

 

Die Physik und vor allem die Quantenphysik ist genau das, was sich für mich wie der Weg nach Hause anfühlt.

Es ist ein absolutes Heimatgefühl.